Was wir glauben

1. Die Inspiration der Bibel
Wir glauben, dass die Bibel das inspirierte Wort Gottes ist.
Erfüllt vom Geist Gottes und veranlasst durch äußere Umstände haben Menschen ihrem Glauben in unterschiedlichen Formen Ausdruck verliehen. Die Bibel ist daher das wichtigste Mittel Gottes um den Glauben an Ihn in Menschen zu wecken und wachsen zu lassen. Sie zeigt uns vor allem den Weg, den Gott mit dieser Menschheit von der Schöpfung aller Dinge bis zur Erlösung und Entstehung der Gemeinde (Kirche) ging.

2. Der eine wahre Gott
Wir glauben an den einen Gott, der von Ewigkeit her war und ist und der sich uns in drei Personen offenbart: im Vater, im Sohn und im Heiligen Geist.

3. Das Werk Jesu Christi
Wir glauben an die Zeugung Jesu durch den Geist Gottes, seine Geburt durch die Jungfrau Maria, sein sündloses Leben, die Realität seiner Wunder, seinen Tod am Kreuz, welcher für alle an Ihn Glaubenden zur Versöhnung mit Gott führt, seine leibliche Auferstehung, die Himmelfahrt, und dass Er als Richter der Menschheit wiederkommen wird.

4. Der Mensch (Schöpfung, Sündenfall, Erlösung)
Der Mensch wurde von Gott als ein vollkommenes Wesen mit freiem Willen erschaffen. 1.Mose 1,26: „Lasset uns Menschen machen in unserem Bild, uns ähnlich“. Gott wollte mit den Menschen in einer harmonischen und liebevollen Beziehung zusammen leben. Der Mensch hinterging jedoch seinen Schöpfer und verlohr dadurch die vertraute Gemeinschaft mit Ihm. Es folgten der geistliche und danach auch der physische Tod. Von dem Tage an kahmen alle weiteren Menschen in der Trennung von ihrem Schöpfer zur Welt. Die einzige Hoffnung auf Versöhnung und eine Wiedererlangung der Gemeinschaft und des ewigen Lebens mit Gott liegt im Glauben an den von Ihm gesandten Retter, Jesus Christus.

5. Errettung und Erlösung
Die Grundlage hierfür ist die Liebe und Gnade Gottes gegenüber allen Menschen. Sie ist für jeden Menschen erreichbar. In der Bibel lesen wir, dass Jesus gerufen hat: „Tut Buße und glaubt an das Evangelium“ (Markus 1,15). Dieses als „Bekehrung“ und „Wiedergeburt“ bezeichnete Ereignis ist ein Werk, ausgelöst durch den Heiligen Geist und geschieht, wenn ein Mensch zum Glauben an Jesus findet. Durch diesen Glauben wird der Mensch vor Gott gerechtfertigt, er erhält Vergebung aller Sünden und die lebendige Hoffnung des ewigen Lebens.

6. Die Taufe
Die Taufe eines zum Glauben an Jesus gekommenen Menschen durch Untertauchen in Wasser ist eine in der Bibel begründete Praxis. Alle, die wirklich Buße getan haben und in ihrem Herzen an Jesus Christus als ihren Erlöser und Herrn glauben, sollen zur Bezeugung ihrer Errettung getauft werden. Diese sogenannte Glaubenstaufe ist ein Zeichen für die geschehene Reinigung von allen Sünden. Sie ist ein öffentliches Bekenntnis, in dem das Gestorben sein sowie das neue Leben mit Christus symbolisch zum Ausdruck kommen.

7. Die Gemeinde
Die neutestamentliche Gemeinde ist die Gemeinschaft der an Christus gläubig Gewordenen und ein wesentlicher Teil des Heilsplanes Gottes. Es handelt sich um örtliche Lokalgemeinden, zu denen nur gläubige, wiedergeborene und getaufte Christen gehören können. Die Gemeinde (oder besser: „Gemeinschaft der Gläubigen“) ist zunächst das geistliche Zuhause der Gläubigen, wo Belehrung zum Wachstum im Glauben stattfindet und wo jeder Einzelne seinen Nächsten ermutigen, stärken und mit seinen persönlichen Gaben helfen kann. Dies dient vor allem der Erbauung und Zurüstung mit dem Ziel, dass jeder Gläubige gefestigt wird und zugerüstet ist seinen frohmachenden Glauben in Wort und Tat seiner Umwelt zu bezeugen.

8. Das Abendmahl
Das Abendmahl (oder Herrenmahl) ist vor allem ein Gedächtnismahl. In der Gemeinschaft der Gläubigen wird dabei an das Sterben Jesu zur Vergebung der Sünden und der Errettung durch den Glauben gedacht. Brot und Kelch symolisieren den gebrochenen Leib und das vergossene Blut Jesu, das zur Erlösung nötig war. Die Teilnahme ist ausschließlich allen zum Glauben gekommenen vorbehalten. Sie weist darauf hin, dass der Teilnehmende in einer lebendigen Beziehung zu Christus, seinem Herrn steht und seine Nachfolge ernst nimmt. Gleichzeitig drückt es aber auch die Erwartung und den Glauben an die Wiederkunft Jesu aus: „Denn sooft ihr dieses Brot eßt und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt“ (1.Korinther 11,26).

9. Die „Geistestaufe“
Im Gegensatz zum „Innewohnen“ des Heiligen Geistes im wiedergeborenen Christen zur Bezeugung der Errettung und zum Wachstum im Glauben bezeugt die Bibel noch ein „erfüllt werden mit dem Heiligen Geist“ (meist „Geistestaufe“ genannt). Dieses Ereignis dient hauptsächlich der Ausrüstung des Gläubigen mit Kraft zum Leben in der Nachfolge Jesu und zum Zeugendienst. Dabei handelt es sich um ein immer wieder erlebbares Ereignis, welches durch den Glauben und die konkrete Bitte an Gott zu empfangen ist (z.B.: Apostelgeschichte 4,29-31). Es ist für jeden Nachfolger Jesu gedacht. Ausdruck eines geistgetauften Christen ist vor allem eine große Hingabe und ein starker missionarischer Eifer.

10. Die „Zungenrede“
Die „Zungenrede“ oder auch „Gebet in neuen Sprachen (Zungen)“ genannt, ist eine Gabe des Heiligen Geistes an die Gläubigen und ist überwiegend für den Gebrauch im persönlichen Gebet zu Gott bestimmt. Oft wird diese Gabe bereits bei der ersten Erfüllung mit dem Heiligen Geist empfangen. Beim Sprachengebet kann es sich um eine menschliche, vom Betenden jedoch nicht erlernte oder um eine nicht bekannte Sprache handeln. Durch das Gebet in neuen Zungen eröffnet sich dem Gläubigen eine neue Möglichkeit zu Gott zu beten und zu bitten. Es überwindet Sprach und Ausdrucksbarrieren. Die Zungenrede tritt auch immer wieder im Gottesdienst als Chorgebet oder als prophetische Gabe (mit anschließender Auslegung) auf. Zu Empfangen ist diese Gabe ebenfalls im Glauben und im Gebet.

11. Göttliche Wunder
Als Wunder bezeichnen wir reale Ereignisse, die jedoch jenseits unserer meschlichen und naturgesetzlichen Möglichkeiten geschehen. Sie entziehen sich unserem Verstand und können nicht wissenschaftlich-rationell erklärt werden. Dies können z.B. Heilungen von unheilbaren Krankheiten oder andere für uns normalerweise nicht machbare Dinge sein. In seiner Souveränität kann Gott immer wieder in das Leben von Menschen direkt eingreifen um derartige Dinge zu tun. In der Bibel wird der Ausdruck „Wunder“ sehr oft in Verbindung mit „Zeichen“ gebraucht, was ausdrückt, dass der Zweck derselben im Grunde der Hinweis auf die Existenz und Herrschaft Gottes ist. Der Mensch soll durch diese auf den ihn liebenden Gott hingewiesen werden und zum Glauben kommen. Als Gläubige dürfen wir Gott als seine Kinder um Wunder bitten.

12. Die Wiederkunft Jesu und das Gericht
Apostelgeschichte 1,11: „Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel“. Die Wiederkunft Jesu und die damit verbundene Vereinigung mit Ihm ist die bevorstehende und lebendige Hoffnung der Gläubigen. Die Bibel redet in diesem Zusammenhang auch prophetisch von der Auferstehung der Toten und dem Weltgericht. An Christus gläubige Menschen haben im Gericht nichts zu befürchten, sie sind durch ihren Glauben gerechtfertigt und von Gott angenommen. Allen Ungläubigen steht die Ewigkeit in der Verdammnis bevor…